Muschelessen 2022

Muschelessen in der Neuen Gerbe

Im November gab es nach zwei Jahren Pause endlich wieder unser traditionelles Muschelessen: Dieses fand an einem neuen Ort, der Gerbe Billafingen statt und es gab auch einige weitere Änderungen:

Sowohl für Muschelesser als auch die anderen Gäste haben dieses Mal unsere beiden Köche Alain und Christian die Hauptgerichte und auch eine Käseplatte vorbereitet. Der Förderverein der Kinderhäuser Owingen hat für die Gäste eine schöne Auswahl an Getränken bereitgestellt und diese auch mit einem super Service bedient.

Insgesamt konnten wir endlich wieder mit rund sechzig Teilnehmern einen schönen geselligen Abend mit Frankreich-Flair miteinander verbringen. Trotzdem haben wir aus diesem Abend einige Anregungen mitgenommen und uns für das Muschelessen 2023 schon einige Änderungen überlegt. Seid gespannt – wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Hüttenwochenende in der Naturfreundehütte Römerstein auf der schwäbischen Alb - eine Retrospektive

Bevor wir auf die Hütte gefahren sind, hatte ich einen Traum: Wanderungen, Erinnerungsfetzen…. Wir waren alle irgendwie jünger, sorgloser, ohne zu viele Gedanken über morgen. Die Stille, einfach miteinander schweigen und lächeln. Kein Stress, kein Hass, ein bisschen Frieden … Die reine Liebe schwebte in der Luft und der Duft der Freiheit, der Einheit…. Am späten warmen Abend, im Mondschein, am murmelnden Bächle, alles so romantisch... War das an einem Lagerfeuer? Im Hintergrund spielte jemand Gitarre – Blues – die Seele baumelt…

Jetzt aber zurück in die gegenwärtige reale Welt: Die Wirklichkeit war am Anfang nicht so traumhaft. Schon bei der Ankunft gab es einige Ungereimtheiten. Wir standen da und konnten nicht in die Hütte. Wer hatte den Schlüssel und wo war diese Person? Gott sei Dank hat sich alles geschwind geklärt und die sehr nette und hilfsbereite Hausmeisterin hat sofort alle Mankos beseitigt. Letztendlich war also alles gut und ein paar unerwartete kleine Hindernisse gehören ja immer zu einem Abenteuer.

Für einen Spätsommer gab es ein überraschend schlechtes Wetter. Der Wettergott war einfach gegen die Wanderer. Überwiegend regnete es, es war sehr windig und kalt (nur ca. 8°C). OK, den Regen braucht die Natur auch. Das war aber alles nicht so schlimm. Im Gegenteil. Jetzt nur noch das Positive. Am zweiten Tag guckte kurz die Sonne raus und die härtesten von uns gingen sogar los – in die Wanderwelt hinein. Dabei waren auch einige gute Pilzkenner. Die Pilze, die sie gefunden haben, verfeinerten am Abend unser traditionelles Raclette. Wir sind nicht viel gewandert, aber …. im kleinen Kreis haben wir jedoch eine Unmenge von schönen Momenten genossen. Das Glück ist bekanntlich nur vollkommen, wenn man es teilen kann!

Wir haben interessante Geschichten erzählt, Spaß miteinander gehabt, viel gelacht, köstlich gegessen, edle Getränke zu uns genommen, mit Elan Rummikub und Phase 10 gespielt, und, und….

Am letzten Tag, bei der Rückfahrt, sind wir noch eingekehrt beim Gasthof zum Hirsch in Böhringen, wo wir mit einem schmackhaften Mittagessen das Wochenende super ausklingen haben lassen.

Das war anders aber auch schön, nicht wahr? Das war kein Traum. Das haben wir gemeinsam erlebt.

À la prochaine fois.

Ferienspiele „Boules und Crêpes“

Auch in diesem Jahr haben sich wieder sieben Jungen und Mädchen bei schönstem Wetter zum Boulespielen und Crêpes-Essen zusammengefunden.

Nach einer kurzen Erklärung der Regeln ging es auch gleich los: In vier kleinen Mannschaften wurde auf zwei Bahnen um den Sieg gekämpft: Mal führte das eine Team, mal das andere. Punkte wurden langsam aber sicher angesammelt … und doch gingen sicher geglaubte Punkte auch wieder verloren: Weil entweder das „Schweinchen“ oder auch die eigenen Kugeln vom Gegner oder auch der eigenen Kugel weggeschossen wurde.

Nach der ersten Runde flüchtete sich erst die eine und dann auch die andere Gruppe in den Schatten und stärkten sich mit reichlich Getränken und frischen Crêpes. Diese gab es wieder ganz nach Wahl mit Schokosauce, Apfelmus oder – wie immer der Renner – mit Erikas selbstgemachter Erdbeermarmelade.

Nach der Pause ging es weiter in die nächste Runde: Jetzt wurde in zwei Teams „Jungs gegen Mädchen“ gespielt. Die Jungs konnten das Spiel für sich entscheiden – allerdings mit Unterstützung eines „großen Jungen“. Auch die Mädchen haben alle super gespielt.

Wir hoffen, Euch hat es so viel Spaß gemacht wie uns. Wir würden uns jedenfalls freuen, Euch wieder beim Boulen zu sehen: Entweder bei den Ferienspielen oder auch bei unserem regelmäßigen Boule-Spiel am Mittwoch um 18h.

Boule-/ Pétanque-Turnier mit dem CFA Überlingen

Der CFA Überlingen hatte im Juli Besuch aus der Partnerstadt Chantilly. Im Rahmen dieses Besuchs hat der CFA ein Pétanque-/Boule-Freundschaftsturnier veranstaltet. Das Event wurde gefördert vom Mikroprojektfonds des Staatsministeriums Baden-Württemberg.

Das Turnier fand statt auf dem Vereinsgelände der Boule-Freaks Überlingen in Altbirnau statt. Am Turnier nahmen die CFA-Mitglieder, die Gäste aus Chantilly und neun Mitglieder des DFVO teil. Insgesamt gab es 25 Spieler und viele Zuschauer.

Die Mannschaften wurden immer wieder neu zusammengelost. Man hatte also ständig neue Mitspieler und neue Gegner. Die acht Besten erreichten am Abend die Endrunde. Anschließend gab es eine kleine Siegerehrung. Die Sieger waren Henri aus Chantilly und Christa aus Überlingen.

Und jetzt, alle Achtung!

Vier der Teilnehmer aus Owingen haben es ganz weit nach oben geschafft: Gela und Gerhard kaman mit ihren Spielpartnern jeweils ins Halbfinale, Caroline (Doppelmitglied CFA) und Claudia kamen gemeinsam sogar ins Finale und wurden zweite.

Es war ein warmer, sonniger, angenehm verbrachter Tag. Zwischendurch gab es Kaffee und Kuchen und genügend Kaltgetränke. Und am Abend wurde ein ausgiebiges Barbecue organisiert, das wir auch genüsslich ausgekostet haben.

Und was man unbedingt noch zum Schluss sagen muss: Ein großes Dankeschön für die engagierten und gastfreundlichen Veranstalter!
Super gemacht! Bravo!

Der 50. Apéro

Am 28. Juni 2022 haben wir uns endlich wieder, nach einer langen Corona-verursachten Pause zu unserem Apéro getroffen. Und das schon zum 50. Mal!

Den „Apéro“ gibt es schon seit April 2015. Er war damals eine geniale Idee von Marion. Eine Idee, die mit der Zeit zu unserer Tradition geworden ist. Wir treffen uns in der Regel einmal pro Monat mit ca. 10-15 Personen in variierenden Konstellationen, um französisch zu üben und unseren Appetit darauf anzuregen, weiter Französisch zu lernen. Die Atmosphäre ist locker und auch deutsch zu sprechen ist nicht verboten.

Früher waren wir immer im Schwanen in Taisersdorf, jetzt das erste Mal im „Lugenhof“ beim Golfplatz. Und hier muss man erwähnen – leider auch ein erstes Mal ohne Mary, die letztes Mal noch dabei war. Sie war eine aktive Persönlichkeit und häufig hatte sie uns in perfektem Französisch viel zu erzählen. Sie fehlt: „Das Leben ist ein Feuer in dem wir verbrenne“.

Aber viele waren und sind auch da und blieben aktiv, unsere Liebe zur französischen Sprache brennt weiter. Wir werden unsere schöne Apéro-Tradition natürlich fortsetzen. Wer Lust hat dabei zu sein, ist jederzeit herzlich willkommen.